Kita St. Thomas Morus / Jenny Schuster

Konzeption

  • Pädagogische Arbeit

    Unser pädagogisches Konzept orientiert sich an den Bedürfnissen der Kinder. Raumgestaltung und pädagogische Arbeit greifen dabei ineinander und schaffen gemeinsam eine Umgebung, in der sich Kinder sicher, frei und selbstbestimmt bewegen können.

    Da wir gruppenübergreifend und lebensnah arbeiten, stehen allen Kindern alle Räume offen. 

    So können sie in ihren drei altersgemischten, familienähnlichen Gruppen vielfältige Erfahrungen sammeln, voneinander lernen und ihrem eigenen Interesse folgen.

    Unsere kleine, überschaubare Einrichtung gibt den Kindern Orientierung und Nähe. Alle pädagogischen Fachkräfte fühlen sich für alle Kinder verantwortlich. Gleichzeitig hat jedes Kind seine feste Bezugsperson – ein vertrauter Mensch, der Sicherheit, Geborgenheit und eine verlässliche Beziehung schenkt.

    Wichtige Säulen unserer pädagogischen Arbeit sind:

    • offene Arbeit
    • situationsorientierte Projekt- und Rahmenplanung
    • ganzheitliche, religionspädagogische Praxis nach Franz Kett
    • Grundsätze der Montessori Pädagogik („Hilf mir es selbst zu tun.“)
    • musikalisch, ästhetische Bildung
  • Eingewöhnung

    Der Start in die Kita ist wie ein erster kleiner Schritt in eine neue Welt. Damit sich jedes Kind dabei sicher und geborgen fühlt, gestalten wir diese Übergangszeit besonders behutsam und individuell. Unsere pädagogischen Fachkräfte bauen in Ruhe eine verlässliche Bindung zum Kind auf – eine Grundlage, auf der Vertrauen wachsen und Neugier gedeihen darf. Wir arbeiten nach einem von unserem Team entwickelten Eingewöhnungskonzept, das speziell auf unsere pädagogische Haltung abgestimmt ist. Es verbindet bewährte Elemente mit unseren eigenen Erfahrungen und Schwerpunkten – und stellt für uns die Grundlage einer liebevollen, sicheren und bindungsorientierten Übergangszeit dar.

    So begleiten wir die ersten Wochen, welche nur als Orientierung dienen und keinen festen Rahmen darstellen:

    • Frühling: Ein Infoabend für alle neuen Familien öffnet den Raum für Fragen, Vorfreude und erste Orientierung, sowie dem Kennenlernen des pädagogischen Teams
    • Schnupperwoche: Eine Woche vor Beginn der Eingewöhnung erkunden Familien Haus und Garten – ganz ohne Zeitdruck.
    • Erste Woche: Das Kind spielt mit Mutter oder Vater an seiner Seite, während die pädagogische Fachkraft vorsichtig Kontakt aufnimmt. Ein persönliches Gespräch vertieft das Kennenlernen.
    • Zweite Woche: Die Fachkraft tritt näher an das Kind heran, die Eltern begleiten zurückhaltend. Ein Hausbesuch stärkt Vertrauen und Beziehung.
    • Dritte Woche: Erste kurze Trennungsphasen – immer achtsam, immer im Tempo des Kindes. Die Betreuungszeit wächst langsam.
    • Vierte Woche: Die Zeiten in der Kita werden länger, auch der Mittagschlaf wird behutsam integriert 
    • Nach der Eingewöhnung: Ein Reflexionsgespräch rundet die Eingewöhnung ab und gibt Raum für Rückblick und Ausblick.

    Für uns steht fest: Eine sichere Bindung zwischen Kind, Eltern und pädagogischen Fachkräften ist das Fundament, auf dem Kinder mutig wachsen, spielen und die Kita als ihren Wohlfühlort entdecken dürfen.

  • Spielend lernen

    Für uns ist das Spiel die natürliche Lebens- und Lernform des Kindes. Es zeigt uns, wie Kinder denken, fühlen, ausprobieren und wachsen.

    Unsere pädagogischen Fachkräfte gehen von einem starken, kompetenten Kind aus, das mit allem ausgestattet ist, was es für seine Entwicklung braucht. Unsere Aufgabe – gemeinsam mit den Eltern – ist es, einen sicheren und inspirierenden Rahmen zu schaffen, in dem sich diese inneren Kräfte entfalten können.

    Im Spiel erobern Kinder die Welt. Sie lernen, Beziehungen zu gestalten, Probleme zu lösen, sich zu konzentrieren, mutig zu sein und ihren eigenen Rhythmus zu finden. Deshalb achten wir darauf, dass Kinder bei uns Raum, Zeit und Freiheit zum Spielen haben: Orte, die sie gestalten können, Materialien, die anregen ohne zu überfordern, andere Kinder als Spielpartner – und genügend Zeit, um tief ins eigene Tun einzutauchen.

    Wichtig ist uns:

    • viel Platz zum Entdecken und Bewegen
    • wenig Unterbrechungen, damit Kinder im Spiel wirklich versinken können
    • inspirierende Materialien – aber nicht zu viel
    • Zeit, denn Kinder folgen ihrem eigenen Tempo
    • Freiheit, Spielabläufe selbst zu gestalten und auszuprobieren
    • pädagogische Fachkräfte, die aufmerksam beobachten, mitschwingen und auf Wunsch als Spielpartner zur Seite stehen
    • Rituale, die Sicherheit geben und Wiederholungen ermöglichen

    Freies Spiel gelingt vor allem dann, wenn Erwachsene präsent sind, aufmerksam begleiten und stärken – ohne zu lenken. Wir vertrauen auf die Lebenskraft, Neugier und Kreativität, die jedes Kind in sich trägt.

  • Ernährung

    Eine liebevolle und ausgewogene Ernährung begleitet unseren Alltag. Frühstück und Nachmittagsimbiss bereiten wir selbst vor – vegetarisch, frisch und abwechslungsreich, damit die Kinder gestärkt in den Tag gehen und neue Geschmäcker entdecken können. 

    Das warme Mittagessen erhalten wir von einem externen Caterer (dem Hotel Sportforum). Es richtet sich nach den gesetzlichen Vorgaben für eine gesundheitsbewusste Kita-Verpflegung und sorgt täglich für eine ausgewogene Mahlzeit. 

    Gemeinsam essen wir in unserem Kindercafé – einem Ort, an dem Ruhe, Genuss und Miteinander im Mittelpunkt stehen. Hier dürfen die Kinder Neues probieren, sich Zeit nehmen und Essen als schöne Gemeinschaftserfahrung erleben.

    Besonders wichtig ist uns dabei die Selbstständigkeit der Kinder. Sie entscheiden selbst, was und wie viel sie essen möchten, schmieren sich ihr Brot, füllen sich nach oder spüren, achtsam mit ihrem eigenen Hunger umzugehen.

  • Zusammenarbeit mit Familien

    Unser Anliegen ist es, Eltern und Familien in der Bildung, Erziehung und Betreuung ihrer Kinder verlässlich zu begleiten. Eine gute Zusammenarbeit gelingt für uns dann, wenn sie auf Vertrauen, Transparenz, Respekt und Wertschätzung beruht. Deshalb pflegen wir einen offenen, kontinuierlichen Austausch – im Alltag durch kurze Tür-und-Angel-Gespräche, ebenso wie durch Entwicklungsgespräche, Elternabende und regelmäßige Rückmeldungen.

    Wir freuen uns sehr, wenn Eltern das Kita-Leben aktiv mitgestalten. Möglichkeiten dazu gibt es viele, zum Beispiel:

    • Mitarbeit und Einbringen im Kinderhaus
    • Begleitung von Ausflügen und Schwimmkursen
    • Engagement im Elternrat oder Stadtelternrat
    • Mitgestaltung von Festen und besonderen Höhepunkten
    • Teilnahme an Bildungsveranstaltungen

    Gemeinsam entsteht ein lebendiges Miteinander, das den Kindern Sicherheit schenkt und ihre Entwicklung stärkt.

powered by webEdition CMS